In der Ausstellung geht es um Menschen mit Behinderungen und Menschen mit psychischen Krankheiten aus der Pfalz.

Die National-Sozialisten haben gesagt:

Menschen mit Beeinträchtigung gehören nicht zur Gesellschaft.
Sie wurden zwangssterilisiert und getötet.Ein Mensch, dem das passiert ist, war Albert Tillmann.
Die Ausstellung erzählt von ihm. Und von anderen, denen das passiert ist.

Ein Team aus Menschen mit und ohne Behinderung hat die Ausstellung gemacht. Dabei halfen Fach-Leute und Angehörige.

Als Zeichen sich zu erinnern: Alle Menschen sind gleich viel wert.

Die Ausstellung „Weil wir anders waren“ erinnert an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen aus der Pfalz, die in der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet, zwangssterilisiert und/oder im Rahmen der sogenannten „Euthanasie“-Programme ermordet wurden.

Anhand persönlicher Lebensgeschichten – unter anderem von Lena H., Albert Tillmann und Rosa Wenz – zeigt sie, wohin Ausgrenzung und Menschenverachtung führen können. Erarbeitet wurde die Ausstellung von einem inklusiven Team aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, unterstützt durch Fachleute, Archive und Angehörige von Opfern.

Die Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V. präsentiert die Ausstellung anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens als Zeichen des Gedenkens und als Auftrag, die Würde und Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen zu wahren.

Aktionen zur Ausstellung

Samstag, 14.08.2026 um 19 Uhr Filmbeitrag
Ausstellung ab 17:00 Uhr geöffnet
Sonntag, 23.08.2026 um 11:00 Uhr
Vortrag Georg Renno (Bockenheim)

Führungen durch die Ausstellung
Sonntag, 09.08.2026 um 11:00 Uhr
Donnerstag, 20.08.2026 um 18:00 Uhr
Samstag, 22.08.2026 um 14:00 Uhr
Donnerstag, 27.08. 2026 um 18:00 Uhr

Weitere Führungen möglich

Immer mit Ausschank!